Wochenrückblick KW16


Amazon kassiert jeden zweiten Euro im E-Commerce, das Risiko des Algorithmus für Marketing-Mitarbeiter und was Banken mit Kaugummi verbindet - die KW16 hat wieder einige interessante und lesenswerte Ereignisse bereitgehalten.

Social Media

Das die DSGVO zu massiven Veränderungen und Anpassungen führen wird, hat eigentlich nie jemand bezweifelt. Ein interessanter Dreh hat sich nun aber durch die dort definierten Altersgrenzen für eine informierte Einwilligung in die Datennutzung ergeben. Die Grenze wird beim 16. Lebensjahr gezogen. Viele Messenger-Nutzer, von WhatsApp bis Snapchat, sind aber in der Regel deutlich jünger.

WhatsApp-Nutzung womöglich bald erst ab 16 Jahren rechtmäßig

Das EU-Parlament hat sich “höchst alarmiert” von den Entwicklungen im Zuge des Facebook-Datenskandals gezeigt. Offen bleibt, was genau man nun tun will. Oder was man ändern möchte.

Facebook-Datenskandal: EU-Parlament zeigt sich höchst alarmiert

E-Commerce

Knallharte Ansage für E-Commerce Händler: Amazon schnappt sich inzwischen jeden zweiten Euro im Netz. Der verbleibende - bescheidene - Rest verteilt sich somit auf “alle anderen”.

Amazon kassiert jeden zweiten Euro im Netz

Digitales Marketing

Die DSGVO wird vor allem im Online-Marketing einige harsche Veränderungen herbeiführen. Wie man sich darauf vorbereiten kann, hat die Gründerszene dokumentiert.

Was die neue Datengesetzgebung für das Online–Marketing bedeutet

Algorithmen werden das Marketing der Zukunft massiver verändern. Zalando hat es mit einer größeren Entlassungswelle in deren Marketingabteilung vorgemacht.

Algorithmus-Alarm für Marketingleute

Digitalisierung

Google öffnet sein digitales Kulturarchiv und erlaubt es, Weltkulturerbe digital zugänglich zu machen. Ein großartiger Service, der historische Kulturstätten (digital) bewahrt und der Nachwelt zugänglich macht.

Google Arts & Culture öffnet digitales 3D-Archiv

Digitalisierung ermöglicht ein flexibleres Arbeiten. Obwohl dies möglich ist, wird Präsenz nach wie vor als das ultimative Zeichen für maximale Leistungen gesehen. Nachdenkenswerter Artikel bei Linkedin.

Präsenz-Fetisch: Wer am längsten im Büro ist, leistet am meisten?

Lesenswerter und amüsant verfasster Beitrag, der zeigt, dass Banken einfach mal “über den Tellerrand” blicken sollten. Das Business liegt in den Daten - und darüber hinaus.

Was Banken mit Kaugummi verbindet

Der Mittelstand findet einfach keinen Weg, mit seinen Daten umzugehen.

Neuer Bericht - Mittelstand lässt Daten-Gold liegen & Minimum Viable ProductWie ein MVP nicht beim Markteintritt scheitert & Mittelstand: Sie dösen weiter

Vorheriger Post